Taschenuhren Ankauf



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Wir begrüßen Sie auf den Seiten vom Taschenuhren Ankauf und heißen Sie recht herzlich willkommen.

Wir sind ein deutschlandweit agierendes Expertenteam und kaufen edle, luxuriöse und auch historische Taschenuhren verschiedener Hersteller an. Dabei interessieren wir uns besonders für Taschenuhren der Marken A. Lange & Söhne, Audemars Piguet, Glashütte Original, Jaeger LeCoultre, IWC, Patek Philippe und Union Glashütte. Wenn Sie Uhren anderer namhafter Unternehmen besitzen, können Sie uns diese ebenfalls anbieten und wir sind gern bereit, diese bei Interesse von Ihnen zu erwerben. Wir bieten unseren Kunden einen 24-Stunden-Abwicklungsservice und sofortige Bargeldauszahlung, weshalb Sie nicht lange warten müssen und sicher sein können, in uns einen zuverlässigen und schnellen Partner zu finden, wenn Sie ihre Taschenuhren veräußern wollen. Unsere ausgebildeten und jahrelang im Luxussegment erfahrenen Mitarbeiter kümmern sich auch um die Auflösung einer kompletten Taschenuhrensammlung, wenn Sie dies wünschen sollten. Zögern Sie deshalb nicht, uns darauf anzusprechen, wir vom Taschenuhren Ankauf nehmen uns für all ihre Belange genügend Zeit und geben Ihnen gern eine ausführliche Auskunft.

Sie erreichen unser kompetentes Team deutschlandweit unter der Telefonnummer +49 (0)30 700 159 998 und können sofort einen Termin in einem unserer Geschäftsräume vereinbaren, wo Sie kompetent in angenehmer Atmosphäre beraten werden. Wir besuchen Sie aber auch gern direkt bei Ihnen zu Hause, dabei können Sie uns ganz bequem ihre Taschenuhren anbieten und ein freundlicher und kompetenter Mitarbeiter von uns nimmt diese vor Ort in Augenschein und beantwortet Ihnen geduldig all Ihre Fragen zur Ankaufsabwicklung.

Da wir bereits mehrere Jahre in ganz Deutschland operieren verfügen wir über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Taschenuhren und Luxusgüter, weshalb wir besonderes Verständnis dafür mitbringen, wenn es Ihnen schwerfallen sollte, sich von ihrer Uhr zu trennen. Gerade bei hochwertigen Taschenuhren handelt es sich oft um ein Liebhaber- und Sammlerstück, das geschenkt oder vererbt wurde. Die damit verbundenen ideellen Werte scheinen schwer aufzuwiegen zu sein. Außerdem stellen Taschenuhren ganz besondere Artefakte exquisiter Uhrmacherhandwerkskunst dar, die besonders in der heutigen Zeit an Wert gewinnen und an den Stil und die Traditionen vergangener Epochen erinnern. Wir geben Ihnen deshalb für Ihre Entscheidung genügend Zeit und Ruhe und stehen Ihnen jederzeit hilfreich zur Seite. Auch wenn Sie Ihre edle Taschenuhr aus finanziellen Gründen veräußern müssen, bieten wir Ihnen in hohem Maße Professionalität und Diskretion. Überzeugen Sie sich selbst und vertrauen Sie unserem Team vom Taschenuhren Ankauf!

Taschenuhren entstanden im 15. Jahrhundert und waren die ersten Uhren, die der Mensch immer bei sich tragen konnte. Zur Entwicklung maßgeblich war die Erfindung des Federantriebs zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Damit wurden Uhren nicht mehr ausschließlich mit Gewichten betrieben, was sie kleiner und handlicher werden ließ. Der Schlossermeister Peter Henlein aus Nürnberg baute 1504 diesen Mechanismus als einer der ersten in eine tragbare Uhr ein, die in ihrer Form einer Dose ähnelte und in einem Beutel getragen wurde. Nürnberg und Augsburg waren in dieser Zeit in Deutschland Zentren der frühen Uhrmacherkunst. Aus den in Beuteln getragenen Uhren entwickelten sich welche, die an einer Kette um den Hals getragen wurden. Sie waren noch relativ ungenau, weshalb sie nur einen Stundenzeiger besaßen, der erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts um einen Minutenzeiger ergänzt wurde. Vor allem in früherer Zeit war der Besitz einer kunstvoll gearbeiteten Taschenuhr ein Zeichen für Reichtum und Eleganz, und auch heute noch gilt eine luxuriöse Taschenuhr als besonderes Statussymbol.

Aus den früheren Taschenuhren entwickelten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die heutigen modernen und funktionalen Armbanduhren, weshalb der Vorgänger nach und nach als unpraktisch und altmodisch verschwand. Doch vor allem kunstvoll gestaltete und wertvolle Taschenuhren von renommierten und traditionsreichen Marken, die es teilweise nicht mehr gibt, gelten heute noch als besonders prachtvoll und sind oft Sammlerobjekte. Sie zeugen nach wie vor von besonderem Stil und Noblesse des Trägers, und namhafte Hersteller aus dem oberen Preissegment verstehen es auch heute noch in luxuriösen Zeitmessern Präzisionsuhrmacherhandwerk mit kunstvoller ästhetischer Gestaltung zu verbinden.

Zu diesen Herstellern gehört auch die Traditionsuhrmachermanufaktur A. Lange & Söhne, die vor allem für ihre historischen Taschenuhren berühmt ist. Diese verfügen über ein besonders geschmücktes Äußeres und sollten auch hinsichtlich ihrer Technik besonders präzise und zuverlässig sein, weshalb Ferdinand A. Lange, Hofuhrmacher in Dresden und Begründer der Uhrmacherindustrie in Sachsen, eigene Werkzeuge und Mechanismen entwickelte, die die Kunst der Feinuhrmacherei auf der ganzen Welt voranbrachten. Aufgrund kontinuierlicher Verbesserungen und nicht zuletzt wegen ihres Weltruhmes gelten Taschenuhren von A. Lange & Söhne als besonders gefragt. Die erste vergoldete Taschenuhr aus dem Jahre 1868 dürfte wohl genau so begehrt sein wie das Jahrhundert-Tourbillon zur Weltausstellung in Paris von 1900, das 1990 für 1,5 Millionen DM versteigert wurde.
Die vergoldete Kaiser-Wilhelm-Uhr mit 16 Rubinen überreichte Kaiser Wilhelm II. 1898 an den Sultan Abdul Hamid II.; noch heute ist sie in einem Museum in Istanbul ausgestellt. Auch modernste Technik findet sich in den historischen Zeitmessern, zum Beispiel in den Taschenuhr- oder Doppelchronographen aus der Jahrhundertwende. Die schweizerische Traditionsuhrmachermarke Audemars Piguet wurde 1875 im Vallée de Joux vom Uhrmacher Jules-Louis Audemars und seinem Geschäftspartner Edward-Auguste Piguet gegründet. Die edlen Taschenuhren verfügten über moderne Technik, darunter über einen Ewigen Kalender und einen unabhängigen Sekundenzeiger. Auch filigran geschmückte Zeitmesser verließen das Traditionshaus, beispielweise die an das Reichsgericht im Iran verkaufte Jäger-Uhr von 1883. Zwar lösten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die luxuriösen Armbanduhren der Marke deren Taschenuhren ab, aber auch heute noch sind Audemars Piguet Taschenuhren sehr gefragt.

Die Taschenuhren der Marke Glashütte Original begründen ihr technisches Know-how vor allem auf die Uhrmacherkunst von Julius Assmann, der die funktionalen Aspekte der Uhren revolutionierte. Die Taschenuhr Nr. 1 ist denn auch von ihm inspiriert. Sie wurde streng limitiert aufgelegt mit nur 25 Exemplaren weltweit und besticht vor allem durch ihr emailliertes Ziffernblatt und ihre gebläuten Stahlzeiger. Besonders an dieser Taschenuhr ist die Viertelstundenrepetition, wobei nicht nur der Stundenschlag, sondern auch die Viertelstunden akustisch angezeigt werden.

Die Schweizer Uhrenmanufaktur LeCoultre wurde 1833 von den Brüdern Charles Antoine und François Ulysse LeCoultre im Vallée de Joux in Le Sentier gegründet. Nach jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Pariser Uhrmacher Edmond Jaeger fusionierten beide Unternehmen 1937 zu Jaeger LeCoultre. Besonders durch ihre technischen Neuerungen erlangte die Marke internationales Ansehen, beispielsweise entwickelte sie 1903 angeregt durch Edmond Jaeger das flachste Uhrwerk der Welt, das 1907 in die Lépine Taschenuhr eingebaut wurde. Damit besaß diese Uhr mit 1,38 mm das flachste Kaliber seiner Klasse und wurde ein halbes Jahrhundert hergestellt. Auch hochkomplizierte Taschenuhren wurden von der Manufaktur hergestellt, wie zum Beispiel die Grande Complication aus dem Jahr 1928, die durch ihr skelettiertes Ziffernblatt den Blick auf ihr komplexes Inneres offenbart und einen Chronographen mit Zähler und Rattrapante-Mechanismus, eine Minutenrepetition, einen Ewigen Kalender mit Wochentags-, Mondphasen- und Mondalter-Anzeige und eine Schaltjahresanzeige besitzt.

Die International Watch Company, kurz IWC, wurde 1868 von dem amerikanischen Uhrmacher Florentine Ariosto Jones gegründet und hat seinen Sitz im schweizerischen Schaffhausen. Er hatte die Idee, qualitativ hochwertige Uhren für den amerikanischen Markt zu fertigen und dabei schweizerisches Uhrmacherhandwerk zu verwenden. Außerdem waren in der damaligen Zeit die Lohnverhältnisse in der Schweiz für ihn günstiger. Zwar scheiterte der Export in die USA, die Marke IWC wurde jedoch zum führenden Hersteller moderner Uhren. So war es dieses Unternehmen, das 1885 als eines der ersten eine Taschenuhr mit Digitalanzeige nach dem Patent von Pallweber auflegte. Vor allem die historischen Taschenuhren der Firma sind heute begehrt wie nie, da sie in relativ begrenzter Auflage hergestellt wurden und äußerst selten sind. Sie zeugen von traditionsreicher Pionieruhrmacherkunst und sind sehr gefragte Sammlerstücke.

Die selbstständige Uhrenmanufaktur Patek Philippe aus Genf ist besonders für ihre schlichten und eleganten Taschenuhren bekannt. Sie wurde 1839 von dem polnischen Adligen Antoine Norbert Graf de Patek und seinem Geschäftspartner Jean-Adrien Philippe gegründet. Auf das Unternehmen geht die Erfindung der Aufzugskrone zurück, das bedeutete ein Aufziehen der Uhr ohne einen zusätzlichen Schlüssel. Darüber hinaus wurden seit jeher Taschenuhren von Patek Philippe als Komplikationen hergestellt, das heißt dass sie über die Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden hinaus noch über andere Funktionen verfügen. Auch die teuersten Uhren der Welt stammen aus dieser edlen Manufaktur. Pro Jahr werden davon nur zwei Exemplare hergestellt und für je 700.000 Euro verkauft.

Nach Zusammenarbeit mit der Firma A. Lange & Söhne beschloss der Frankfurter Kaufmann Johannes Dürrstein im Jahr 1893 seine eigene Manufaktur Union Glashütte zu gründen um Uhren anzubieten, die qualitativ mit anderen aus der Uhrmacher-Stadt vergleichbar, aber im Preis günstiger sein sollten. Um die Jahrhundertwende wurde in diesem Unternehmen die zu dieser Zeit komplizierteste Taschenuhr der Welt gefertigt, die die Eigenschaften der sonst verwendeten „Grande Complication“ noch übertreffen sollte. Die La Fabuleuse wurde 1900 auf einer Fachmesse in Leipzig vorgestellt und hatte sieben zusätzliche Ziffernblätter mit dreizehn Zeigern. Sie zeigte nicht nur Stunden, Minuten und Sekunden an, sondern besaß auch eine Stunden-, Viertelstunden- und Minutenrepetition, einen Ewigen Kalender mit Mondphasen- und Schaltjahresanzeige sowie einen Doppelchronographen mit springender Sekunde. Vor allem diese Uhr steht für die noch heute zu findende Liebe zum Detail und den hohen technischen Anspruch.

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