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Gerd-Rüdiger Lang erlernte im Braunschweiger Uhrengeschäft Jauns das Uhrmacherhandwerk, im Anschluss bewährte er sich an der Würzburger Meisterschule und schloss im Jahr 1980 die Uhrmacher-Meisterprüfung erfolgreich ab.
Zwischenzeitlich kam er zu dem Uhrenhersteller Heuer, der sich besonders auf Zeitmessung spezialisiert hatte, genau dieses Gebiet interessierte auch Lang, der bei vielen Veranstaltungen als offizieller Zeitnehmer mitwirkte, wie bei verschiedenen Formel-1-Rennen und den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Gerade im Jahr 1980 erfuhr die Schweizer Uhrmacherkunst ihren schwersten Schock, japanische Quarzuhren machten der mechanische Armbanduhr das Leben schwer. Lang sagte den digitalen Uhren den Kampf an und entschloss sich, Uhren mechanischer Art zu bauen. In den folgenden Jahren verfolgte Lang sein Ziel und baute die Marke Chronoswiss konsequent und erfolgreich auf. Die Modelle, die er auf den Markt brachte, waren begehrt und konnten sich sofort zu exklusiven und gesuchten Sammlerstücken avancieren. 1987 erlangte das neue Modell Régulateur, welches die erste serienmäßige Armbanduhr mit so genanntem Regulator-Zifferblatt war, einen hohen Stellenwert in der Uhrmacherkunst. Der Régulateur Automatique, welcher dann auf den Markt kam, verfügte über das exklusive Chronoswiss- Kaliber C.122, die mit griechischen Namen benannten Modelle Kairos, Orea, Delphis erschienen. Lang erhielt darauf einen ersten Preis als erfolgreicher Jungunternehmer, seine Uhren wurden zu Uhren des Jahres gekürt, so dass diese auch im Ausland bekannt wurden, das wiederum führte zu erfolgreichen Exporten nach Amerika und in den Fernen Osten. Ein besonderes Verfahren, die Guillochierung, machten Uhren von Chronoswiss noch feiner, bei dem Modell Lunar kommt das Verfahren ausgezeichnet zur Geltung, das wunderschön guillochierte Zifferblatt mit drei platzierten Mondphasenskalen macht dieses Zifferblatt ganz außergewöhnlich. |
Die Modelle Opus und Pathos führten die Firma in den Bereich der skelettierten Uhren, die moderne Herstellungsweise kann diese Uhren weltweit zu den einzigen Uhr machen, bei denen die Skelettierung serienmäßig angeboten wird, was sich wiederum günstig auf den Preis auswirkt.
Weitere Neuerungen sind die Verbindung von analoger, digitaler und einer rückläufigen Anzeige, wie sie in dem Modell Delphis mit ihrem ungewöhnlichen Zifferblatt zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die dafür aus ungefähr 60 Teilen bestehende Schaltung, die dem exklusiven Automatikwerk C.124 aufgesetzt wurde, von Lang wurde sie als Patent angemeldet. In Zusammenarbeit mit dem Werke- Hersteller „Progress“ konnte Chronoswiss inzwischen einen Regulator mit Tourbillon- Werk vorstellen, das zu einem Preis, der weit unter den Uhren mit Tourbillon blieb, die Serie war in kürzester Zeit vorreserviert und damit ausverkauft. Modelle, die auf den Markt kamen, sind: 1987 Régulateur, 1992 Rattrapante, ein Doppelzeiger- Chronograph, Cabrio, eine Wendeuhr, Lunar, Lunar Chronograph, Chronometer, Chronometer Chronograph, Tora, ein Modell mit zweiter Zeitzone, Tora Chronograph, Kairos, Kairos Chronograph, 1995 Opus, ein Skelett-Chronograph, 1998 Pathos, ein Skelett- Doppelzeiger- Chronograph, Delphis, Orea, Stopmaster, Timemaster, 2002 Chronoscope, 2003 Repetition a quarts, eine Viertelstunden- Repetitionarmbanduhr, Digiteur, Tourbillon Régulateur, Tourbillon Squelette. Alle diese Modelle dürfen auch das Gütesiegel „Swiss Made“ tragen, da ihre Werke aus der Schweiz stammen, sie dort montiert und endkontrolliert werden, das trägt unter anderem auch dazu bei, dass Chronoswiss heute weltweit in über 40 Länder ihre Modelle exportiert. Jährlich werden so etwa 7000 Uhren in 500 Fachgeschäften in zum Beispiel Paris, London, New York und Tokio weltweit verkauft. |
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